Machbarkeitsstudie
Baumstandorte Gerichtsviertel
Stuttgart

In der Stuttgarter Innenstadt mit ihrer Kessellage wird die Feinstaubbelastung zunehmend problematischer. Eine zusätzliche Belastung für die Stadtbewohner stellen die hohen Temperaturen im Sommer dar.

 

Ziel der Machbarkeitsstudie war zu untersuchen, wo durch ergänzende und neue Begrünungs-, sowie Entsiegelungsmaßnahmen ein Beitrag zur Reduzierung des Feinstaubs und der hohen Temperaturen in der Innenstadt, im Bereich des Gerichtsviertels, möglich ist.

 

Dabei sollten mögliche neue Baumstandorte geprüft und ein Leitbaumkonzept entwickelt werden. Soweit im städtischen Kontext möglich, sollte auch über Fassadenbegrünung, Entsiegelung von Flächen, Hecken- und Staudenmischpflanzungen, nachgedacht werden.


Nicht nur die stadtklimatischen Verbesserung, sondern auch die gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raumes, durch Ausgestaltung innovativer Leitbilder und identitätsstiftender Freiräume im Quartier, sollte mit berücksichtigt werden.

 

Bestes Beispiel dafür ist die Eugenstaffel, die als Sichtachse das Opernhaus Stuttgart mit der Ausichtsplattform Eugensplatz, auf dem sich die prachtvolle Galatea-Brunnenanlage befindet, verbindet. Eng mit Kunst und Künstlern Stuttgarts verbunden, könnte ihre  Inwertsetztung zur Stadtindentität beitragen. 

 

 

Moserplatz
Eugensstaffel
Urbanstraße

Größe Gerichtsviertel Stuttgart
Bearbeitungszeitraum 2018
Auftraggeber Stadt Stuttgart, Garten-, Friedhofs- und Forstamt

 

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